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Am 28.01.2024 um 11:00 Uhr

Die Elektrikerin. Mein Überlebensweg als tschechische Jüdin. 1939 bis 1945

Stadtteilraum "JoLa" im BGZ Süderelbe, Am Johannisland 2, 21147 Hamburg
Am 28.01.2024 um 11:00 Uhr
Die Elektrikerin. Mein Überlebensweg als tschechische Jüdin. 1939 bis 1945
Stadtteilraum "JoLa" im BGZ Süderelbe, Am Johannisland 2, 21147 Hamburg

Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27.1.2024 veranstaltet Gedenken in Süderelbe, unterstützt vom Kulturhaus Süderelbe mit der Geschichtswerkstatt Süderelbe sowie den örtlichen Kirchengemeinden, am Sonntag, dem 28. Januar 2024 um 11:00 Uhr, eine Gedenk-Matinée.

Die Hamburger Schauspielerin Anne Weber wird Passagen aus dem Buch Die Elektrikerin von Franci Rabinek Epstein (1920-1989) lesen. Darin beschreibt Epstein, die im Prag der 1930er und frühen 1940er Jahre erfolgreich als Modedesignerin arbeitet, den Weg von Theresienstadt, wohin sie 1942 mit den Eltern und ihrem Ehemann verschleppt wird, über Auschwitz und in die Außenlager des KZ Neuengamme in Hamburg – Dessauer Ufer, Neugraben und Tiefstack – bis nach Bergen-Belsen, wo sie im April 1945 alliierte Truppen befreien.

Mit großer Direktheit, Mut zur (Selbst-)Kritik und unerwartetem Humor schildert sie aus der Sicht einer lebenshungrigen jungen Frau, wie es ihr gelingen konnte, zu überleben. Durch Solidarität, Einfallsreichtum und das beherzte Ergreifen von Chancen – wie bei ihrer Begegnung mit dem Lagerarzt Josef Mengele, vor dem sie sich als Elektrikerin ausgibt.

 

Nils Steffen, Historiker und Erster Vorsitzender im Kulturhaus Süderelbe e. V. wird in das Buch und die Umstände seiner Publikation einführen. Nach Lesung und kurzer Filmeinspielung (Interview mit der Autorin von 1985) ist Gelegenheit zu Austausch bei Getränken von der Theke im JoLa.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, über eine Spende für die Arbeit des Kulturhauses freuen sich alle Ausrichtenden!

 

 

Photo 1 - Franci Rabinek Epstein als junge Modedesignerin in Prag, 1936. Foto: Courtesy Helen Epstein

Photo 2 - Anne Weber, porträtiert von Thomas Leidig

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Am 28.01.2024 um 11:00 Uhr
Die Elektrikerin. Mein Überlebensweg als tschechische Jüdin. 1939 bis 1945
Stadtteilraum "JoLa" im BGZ Süderelbe, Am Johannisland 2, 21147 Hamburg

Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27.1.2024 veranstaltet Gedenken in Süderelbe, unterstützt vom Kulturhaus Süderelbe mit der Geschichtswerkstatt Süderelbe sowie den örtlichen Kirchengemeinden, am Sonntag, dem 28. Januar 2024 um 11:00 Uhr, eine Gedenk-Matinée.

Die Hamburger Schauspielerin Anne Weber wird Passagen aus dem Buch Die Elektrikerin von Franci Rabinek Epstein (1920-1989) lesen. Darin beschreibt Epstein, die im Prag der 1930er und frühen 1940er Jahre erfolgreich als Modedesignerin arbeitet, den Weg von Theresienstadt, wohin sie 1942 mit den Eltern und ihrem Ehemann verschleppt wird, über Auschwitz und in die Außenlager des KZ Neuengamme in Hamburg – Dessauer Ufer, Neugraben und Tiefstack – bis nach Bergen-Belsen, wo sie im April 1945 alliierte Truppen befreien.

Mit großer Direktheit, Mut zur (Selbst-)Kritik und unerwartetem Humor schildert sie aus der Sicht einer lebenshungrigen jungen Frau, wie es ihr gelingen konnte, zu überleben. Durch Solidarität, Einfallsreichtum und das beherzte Ergreifen von Chancen – wie bei ihrer Begegnung mit dem Lagerarzt Josef Mengele, vor dem sie sich als Elektrikerin ausgibt.

 

Nils Steffen, Historiker und Erster Vorsitzender im Kulturhaus Süderelbe e. V. wird in das Buch und die Umstände seiner Publikation einführen. Nach Lesung und kurzer Filmeinspielung (Interview mit der Autorin von 1985) ist Gelegenheit zu Austausch bei Getränken von der Theke im JoLa.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, über eine Spende für die Arbeit des Kulturhauses freuen sich alle Ausrichtenden!

 

 

Photo 1 - Franci Rabinek Epstein als junge Modedesignerin in Prag, 1936. Foto: Courtesy Helen Epstein

Photo 2 - Anne Weber, porträtiert von Thomas Leidig

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Am 12.11.2023 um 15:00 Uhr
Die Geschichte der Falkenbergsiedlung in Neugraben
Stadtteilraum JoLa im BGZ, Am Johannisland 2, 21147 Hamburg

Vortrag von und mit Monika Blankenheim, Leverkusen

Die Siedlung Falkenberg im Süden Hamburgs gehört zu den schönsten Kleinsiedlungen Deutschlands und gilt bis heute als besonders wohn- und lebenswert.
Die Geschichte der Entstehung dieser Siedlung, ihres Aus- und Umbaus, sowie die Geschichte der Menschen, die in ihr lebten und leben, ist jedoch nur lückenhaft erhalten und erforscht.
An diesem Themennachmittag der Geschichtswerkstatt Süderelbe berichtet Monika Blankenheim von ihrer mehrjährigen Forschungsarbeit, die Geschichte der Siedlung und ihrer Bewohner und Bewohnerinnen zu recherchieren, zu erzählen und niederzuschreiben.

Im Anschluss an den Vortrag ist Zeit für Austausch und Kommentare.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

(c) Porträtfoto: Monika Blankenheim

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Am 12.10.2023 um 18:00 Uhr
Erinnerungsarchiv Röttiger-Kaserne
BGZ Süderelbe, Am Johannisland 2, 21149 Hamburg (JoLa)

In den Fischbeker Höfen im ehemaligen Wachhaus der Röttiger-Kaserne wird eine Ausstellung zur Geschichte dieses Ortes entstehen. Für diese Ausstellung möchten wir Sie ganz herzlich um Ihre Unterstützung bitten:
Waren Sie Nachbar*in, Soldat*in oder zivile Beschäftigte dort? Haben Sie den Kindergarten besucht oder in einem Zulieferbetrieb der Kaserne gearbeitet? Waren Sie bei Veranstaltungen der Kaserne dabei oder zu Gast im Soldatenheim? Erinnern Sie sich vielleicht sogar noch an die Zeit, als die Kaserne Lager für Kriegsverbrecher (1947/48) war, oder an die Zeit als Altenheim (1948-59)? Welche Erinnerungen haben Sie an die letzten Jahre der Kaserne bis zu ihrer Schließung im Jahr 2004?
Haben Sie Erinnerungen an bestimmte Geräusche, Gerüche oder Bilder, wenn Sie an die Kaserne denken? Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Ihre Erinnerung mit uns teilen. Haben Sie oder Ihre Familie Objekte aus ihrem Arbeitsalltag in und der oder um die Kaserne, oder Fotos, Fundstücke oder andere Dinge, die mit der Kaserne in Verbindung stehen?
Und: Würden Sie diese Dinge und Geschichten der Ausstellung als Leihgabe zur Verfügung stellen?
Wer möchte, kann an der Umfrage teilnehmen, die unter dem folgenden Link aufgerufen werden kann:

https://easy-feedback.de/umfrage/1708854/2LU4FP-4e555ddc606cbe432961d6938c87f5e8

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Am 30.09.2023 um 15:00 Uhr
Rundgang durch den historischen Dorfkern Neugrabens
Am Johannisland 2 (JoLa)

Erstmals nach der Unterbrechung wegen der Corona-Pandemie bietet die Geschichtswerkstatt Süderelbe nun wieder einen Stadtteilrundgang durch den historischen Dorfkern Neugrabens an. Wir starten am Sonnabend, 30.09.2023, um 15:00 Uhr vor dem JoLa. Von der S-Bahn-Haltestelle Neugraben aus ist der Treffpunkt über den nördlichen Ausgang zu erreichen. Der Rundgang dauert ungefähr zwei Stunden; die Kosten für die Teilnahme betragen 5 Euro (ermäßigt 3 Euro). Eine Voranmeldung bis zum 23.09.2023 ist erforderlich, da die Teilnehmerzahl auf 20 begrenzt ist (Mail an: info@geschichtswerkstatt-suederelbe.de oder Telefon 790 056 65).

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Am 05.10.2023 um 19:00 Uhr
Leben und Arbeiten der Frauen im niedersächsischen Fachwerkhaus im 19. und 20. Jahrhundert
Stadtteilraum JoLa im BGZ, Am Johannisland 2, 21147 Hamburg

Der Vortrag der Volkskundlerin und Pädagogin Dr. Inge Buggenthin aus Hollenstedt richtet den Blick auf die bisher oft wenig beachtete, mühselige Arbeit der Frauen im bäuerlichen und landhandwerklichen Alltag. Anhand von unterstützendem Bildmaterial wird Frau Buggenthin illustrieren, wie der tägliche, von Handarbeit geprägte Arbeitsalltag aussah – auch in der heute weitgehend urbanisierten Süderelberegion.

Wir laden Sie herzlich ein, an diesem Vortrag mit anschließender Frage- und Antwortzeit teilzunehmen.

Der Eintritt ist, wie immer bei unseren Themenabenden, frei – über eine Spende für unsere Arbeit freuen wir uns sehr!

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Am 11.05.2023 um 18:00 Uhr
Die Köhlbrandwerft Paul Berendsohns
St.-Gertrud-Kirche in Altenwerder

Die 1921 gegründete Köhlbrandwerft in Altenwerder wurde 1938 nahezu entschädigungslos enteignet und die Besitzerfamilie Berendsohn vertrieben. In der Veranstaltung geht es um die „Arisierung“ der Werft und die langen Auseinandersetzungen um Entschädigung und Rückerstattung nach 1945.

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