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Alle VeranstaltungenAm Falkenbergsweg in Neugraben lag von September 1944 bis Februar 1945 ein Außenlager des KZ Neuengamme, in dem 500 jüdische Frauen aus der Tschechoslowakei gefangen waren. Sie mussten u.a. beim Bau der Falkenberg-Siedlung Zwangsarbeit verrichten. Das Gelände des Lagers am Falkenbergsweg ist heute Gedenkort und Naturschutzgebiet zugleich und soll neu gestaltet werden.
Im Rahmen des Naturschutzgroßprojektes „Natürlich Hamburg!“ wurde für das Gelände ein Pflege- und Entwicklungsplan erstellt, der den Gedenkort sichtbar machen will und mit der Anlage eines artenreichen Trockenrasens verbindet. „Natürlich Hamburg!“ ist das erste Projekt dieser Art in einer deutschen Großstadt. Ziel ist es, die biologische Vielfalt in Hamburgs Parks, Grünanlagen und Naturschutzgebieten zu stärken und diese Flächen sowohl als Lebensraum für Tiere und Pflanzen als auch als Orte des Naturerlebens für die Stadtbevölkerung weiterzuentwickeln.
In Zusammenarbeit zwischen „Natürlich Hamburg!“, der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte sowie lokalen Initiativen wie der Geschichtswerkstatt Süderelbe soll das Gelände am Falkenbergsweg sowohl als Naturschutzgebiet als auch als Ort der historischen Aufklärung und des Gedenkens erhalten bleiben und weiter an Bedeutung gewinnen.
In der Führung werden die Geschichte des Ortes und die Pläne für die künftige Gestaltung erläutert.
Vortrag von und mit Jan-Hinnerk Antons, Professor für Transnationale Geschichte an der Universität Greifswald (seit dem Wintersemester 2025/2026, zuvor Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr, Hamburg) mit anschließender Möglichkeit für Fragen und Austausch.
Antons berichtet von seiner Forschung zur Gruppe der ukrainischen Displaced Persons, die sich in nicht unerheblicher Zahl im Mai 1945 in den verschiedenen Besatzungszonen im Nachkriegsdeutschland – auch in Hamburg-Neugraben – befand. Er geht dabei ebenfalls ein auf die Heterogenität dieser Gruppe, die sich zwischen Verschleppungsgeschichte und Kollaboration mit der NS-Besatzung in ihrer jeweiligen Heimat bewegt. Dabei wird für ausgewählte Aspekte auf die Folgen bis in die Gegenwart eingegangen.
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