
Vom 22. August bis 22. November 2026 zeigt das Freilichtmuseum am Kiekeberg die Sonderausstellung "Trugbild Heimat? NS-Kulturschaffende nach 1945", an der die Geschichtswerkstatt Süderelbe mitgearbeitet hat. Bilder, Dokumente und eine Medienstation zeigen, wie der Maler Heinrich Ludwig Meyer ("HELM") und der Heimatforscher Wilhelm Marquardt trotz ihrer NS-Vergangenheit nach 1945 gesellschaftliche und kulturelle Anerkennung fanden. Die Ausstellung lädt dazu ein, den Umgang mit der regionalen Vergangenheit und den Nachwirkungen des Nationalsozialismus zu hinterfragen. Aus Anlass der Ausstellung ist Themenheft 4 der Geschichtswerkstatt Süderelbe unter dem Titel "Blut, Boden und Leinwand. Heinrich Ludwig Meyer zwischen Kunst und Nationalsozialismus" erschienen, das im Kulturhaus Süderelbe, in der Geschichtswerkstatt und im Kiekeberg-Museum zu erwerben ist.